Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule

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Die gesundheitsfördernde Schule

Ziel einer gesundheitsfördernden Schule ist es, die Gesundheitsressourcen und -potenziale aller Akteure zu erhalten und zu stärken. Der Umgang mit der eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer gehört zu den Alltagskompetenzen, die Kinder und Jugendliche in der Schule erlernen sollen. Was das Thema "Suchtprävention" betrifft, gilt es, den Beginn von Suchtmittelkonsum und anderen suchtriskanten Konsum- und Verhaltensweisen frühzeitig zu erkennen und durch präventiv wirkende Maßnahmen zu verhindern.

Empfehlung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat 2012 die “Empfehlung zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule” verabschiedet. Gesundheitsförderung wird darin als lebenslanger Prozess und unverzichtbares Element einer nachhaltigen Schulentwicklung verstanden. Der Beschluss basiert auf der "Jakarta Erklärung zur Gesundheitsförderung für das 21. Jahrhundert" der Weltgesundheitsorganisation), die Gesundheit als ein grundlegendes Menschenrecht versteht. 

Einige inhaltlich-thematische Schwerpunkte der KMK-Empfehlung:

  • Ernährungs- und Verbraucherbildung einschließlich Schulverpflegung
  • Bewegungs-, Spiel- und Sportförderung
  • Sexualerziehung und Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten
  • Hygieneerziehung und Schutz von übertragbaren Krankheiten
  • Prävention von Abhängigkeitsverhalten
  • Mobbingprävention und soziales Lernen
  • Stressprävention und Selbstmanagement
  • Gesundheit der Lehrkräfte und des sonstigen schulischen Personals
  • Sicherheitsförderung und Unfallschutz