Neben den deutschen Abschlüssen und der deutschen Sprache sind es die Lehrkräfte aus Deutschland, die den Unterschied an einer deutschen Auslandsschule ausmachen und die eine besondere Verantwortung für die Schulentwicklung übernehmen.
Für die Auslandsschularbeit stellen die Länder jährlich fast 2.000 erfahrene und engagierte Lehrerinnen und Lehrer frei. Die vermittelten Lehrkräfte sind nur vorübergehend an einer Schule eingesetzt. So wird sichergestellt, dass die Lehrerkollegien Anschluss an die aktuellen Entwicklungen im deutschen Schulwesen haben.
Das deutsche Auslandschulwesen ist wesentlich durch den Einsatz von Lehrkräften aus den Ländern der Bundesrepublik Deutschland geprägt. Diese Lehrkräfte übernehmen schulstrukturtragende Funktionen und unterstützen die Schulleiterin bzw. den Schulleiter bei der Sicherung der deutschen Bildungsziele und Abschlüsse sowie bei der Qualitätssicherung und -entwicklung. Die Länder fördern und sichern im Rahmen ihrer Zuständigkeit die deutsche schulische Arbeit im Ausland durch die Bereitstellung von Personal. Dazu gehört der Einsatz von Lehrkräften an Deutschen Auslandsschulen, an Schulen, die zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz führen, an Europäischen Schulen und an Auslandsschulen im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung.
Die im Auslandsschulwesen eingesetzten Lehrkräfte unterscheiden sich aufgrund des rechtlichen Status und der Aufgabenschwerpunkte in:
- Auslandsdienstlehrkräfte
- Bundesprogrammlehrkräfte
- Landesprogrammlehrkräfte
- Ortslehrkräfte.