Das berufliche Gymnasium ist ein dreijähriger vollzeitschulischer Bildungsgang in der Sekundarstufe II. Im Unterschied zum allgemeinen Gymnasium umfasst der Unterricht an den Beruflichen Gymnasien neben allgemeinbildenden Fächern auch ein berufsbezogenes Profilfach. Jugendliche mit besonderem Interesse an der Berufs- und Arbeitswelt bzw. spezifischen Begabungen und Neigungen können auf diesem Weg eine allgemeine Hochschulreife (Abitur) erwerben, die den Zugang zu allen Studiengängen an Universitäten und Fachhochschulen ermöglicht, aber auch den weiteren Weg in eine berufliche Ausbildung eröffnet.
Was macht den Unterschied?
Schwerpunktsetzung
Je nach der Angebotsgestaltung in den Ländern können Berufliche Gymnasien in den Fachrichtungen
Wirtschaft,
Technik,
Berufliche Informatik,
Ernährung,
Agrarwirtschaft
Gesundheit und Soziales
besucht werden.
Innerhalb der Fachrichtungen kann zusätzlich noch eine schwerpunktbezogene Differenzierung vorgesehen werden (Verzeichnis der gegenseitig anerkannten Fachrichtungen, Schwerpunkte und Prüfungsfächer).
Voraussetzungen zum Besuch des Beruflichen Gymnasiums
Die Aufnahme an ein berufliches Gymnasium setzt den Mittleren Schulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand voraus.