Kultusminister Konferenz

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KMK tauscht sich mit Schülervertretern aus

Zum heutigen Austausch der Kultusministerkonferenz mit der Bundesschülerkonferenz und Vertreterinnen und Vertretern der Schülerschaft sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Karin Prien:

„Wir haben uns rund anderthalb Stunden intensiv und sehr konstruktiv ausgetauscht. Mir ist extrem wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler gehört werden und wir uns regelmäßig miteinander austauschen. Die Schülerinnen und Schüler fordern zu Recht ein, rechtzeitig gehört zu werden. Auch bemängeln sie eine häufig zu späte Kommunikation. Hier müssen wir alle besser werden.

Mit Blick auf die Länder stellen sich die Lagen derzeit sehr unterschiedlich dar, es gibt eine enge Korrelation im Infektionsgeschehen zwischen Gesamtbevölkerung und Schulen. Das spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Positionen der Landesschülervertretungen wider. Aber wir sind weiterhin fest entschlossen, die Schulen soweit wie möglich offen zu halten und haben dafür bei den Schülervertreterinnen und -vertretern überwiegend Zustimmung erhalten.

Die Kultusministerkonferenz hat bereits Anfang des Jahres in einem Beschluss bekräftigt, dass Schülerinnen und Schülern keine Nachteile aus der weiter andauernden pandemiebedingten Ausnahmesituation erwachsen dürfen, und erklärt, dass die Abschlüsse und Abschlussprüfungen 2022 denen früherer und späterer Jahrgänge gleichwertig sind. Danach werden die Prüfungen und Zeugnisse in diesem Schuljahr auch bei gewährten Erleichterungen gegenseitig anerkannt.

Beim Thema Luftfilter folgen wir den wissenschaftlichen Empfehlungen und Richtlinien: Dort, wo nicht zu lüften ist, stellen wir Luftfilter auf. Aber Luftfilter können das Lüften nicht ersetzen.

Weitere Themen des Austauschs waren Testungen, Maskentragen, kostenfreie Masken und 3G-Regeln bei Abschlussprüfungen sowie die psychische Belastung von Schülerinnen und Schülern. Ich nehme als eine wichtige Anregung auf jeden Fall mit, dass die Impfaufklärung an den Schulen verstärkt werden muss. Impfen bleibt weiterhin das wichtigste Mittel im Kampf gegen die Pandemie. Über alle Themen aus diesem Gespräch werde ich nun auch mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Länder beraten."