Kultusminister Konferenz

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Förderung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler

Studien zu internationalen Schulleistungsvergleichen haben gezeigt, dass ein zu hoher Anteil der Schülerinnen und Schüler in den jeweiligen Fächern ein Mindestniveau an Kompetenzen nicht erreicht. Die Kultusministerkonferenz hat sich darauf verständigt, die Förderung der leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler zu einem Schwerpunkt gemeinsamer Aktivitäten zu machen. Die entsprechende "Förderstrategie für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler” vom März 2010 verfolgt das Ziel, den Anteil der Schülerinnen und Schüler, die am Ende ihres Bildungsganges ein Mindestniveau der Kompetenzentwicklung nicht erreichen und damit keinen Schulabschluss erhalten, wesentlich zu reduzieren.

Zu den Leitgedanken der Förderstrategie zählen

  • im Unterricht individuell fördern
  • mehr Lernzeit ermöglichen und gezielt unterstützen
  • Unterricht praxisnah gestalten
  • Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund stärker fördern, Chancen der Vielfalt nutzen
  • Hauptschulabschlüsse für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ermöglichen
  • Geeignete Ganztagsangebote entwickeln und Bildungspartnerschaften stärken
  • Berufsorientierung professionalisieren sowie Übergänge gestalten und sichern
  • Lehrerbildung qualitativ weiterentwickeln

Den aktuellen Bericht zum Stand der Umsetzung der "Förderstrategie für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler" finden Sie hier.

 

Am 23.10.2019 hat die Kultusministerkonferenz zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung zudem das Programm Schule macht stark – Gemeinsame Initiative von Bund und Ländern zur Unterstützung von Schulen in sozial schwierigen Lagen auf den Weg gebracht.

Die Initiative verfolgt das Ziel die Bildungschancen von sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern zu verbessern, indem zum einen die herausfordernden sozialräumliche Lagen von Schulen in urbanen und ländlichen Räumen sowie die Potenziale der Schülerinnen und Schüler an diesen Schulen in den Blick genommen und weiterentwickelt werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Länder stellen insgesamt zu gleichen Teilen 125 Mio. Euro für die gemeinsame Initiative über eine Laufzeit von 10 Jahren bereit. In den Schulen wird die Initiative zum Schuljahr 2021/2022 starten.

 

Innovative Projekte und Programme von Bund und Ländern zur Qualitätsentwicklung des Bildungssystems