Kultusminister Konferenz

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Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

Kulturelle Bildung bietet eine Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit sich und der Welt durch künstlerische Ausdrucksformen, sie fördert die Persönlichkeitsbildung und stärkt das gemeinsame Aufwachsen und Lernen von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem familiären, kulturellen und sozialen Hintergrund. Sie ist Voraussetzung für die Teilhabe an kulturellen Angeboten und legt wesentliche Grundsteine demokratischen Handelns, indem sie Kompetenzen im Umgang mit Mehrdeutigkeit(en), Vielfalt, Misserfolgen und Kontroversen stärkt und Heranwachsende dabei unterstützt, einer ungewissen Zukunft kreativ zu begegnen. Eine Gesellschaft, die umfassende Kulturelle Bildung sichert, schafft somit zugleich wichtige Grundlagen ihrer eigenen Zukunftsfähigkeit. Ausschlaggebend für ein Gelingen von Kultureller Bildung als Teil lebenslanger Allgemeinbildung ist eine kooperative Bildungs-, Kultur- und Jugendpolitik, welche die unterschiedlichen Orte, an denen Menschen lernen, mit ihren spezifischen Arbeitsweisen anerkennt, miteinander vernetzt und aufeinander bezieht.

Empfehlung der KMK zur Kulturellen Kinder- und Jugendbildung

Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Transformationsprozesse und der damit verbundenen wachsenden Bedeutung von Kultureller Bildung als Gestaltungsraum insbesondere für Kinder und Jugendliche hat die Kultusministerkonferenz die „Empfehlung zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung“ im Jahr 2022 überarbeitet und im Sinne eines weiten Kulturverständnisses, das von den „klassischen“ künstlerischen Sparten (Literatur, Musik, Theater, Bildende Kunst etc.) bis hin zu (sozio-) kulturellen Praktiken reicht, weiterentwickelt. Die Empfehlung betont die Bedeutung der Stärkung von Allianzen für Kulturelle Bildung sowie deren politische, finanzielle und rechtliche Absicherung. Sie regt an, die Potentiale Kultureller Bildung zur Nutzung digitaler Lernformate weiter auszubauen und betont den Stellenwert Kultureller Bildung in ländlichen Räumen und an Dritten Orten.

Kulturelle Bildung als Schwerpunktkapitel des Berichts "Bildung in Deutschland 2012"

Auf Beschluss der Kultusministerkonferenz stellt die „Kulturelle/musisch/ästhetische Bildung im Lebenslauf“ das Schwerpunktkapitel des im Juni 2012 von Kultusministerkonferenz, Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Deutschen Institut für internationale pädagogische Forschung (DIPF) vorgestellten Bildungsberichts dar. Dieser Bericht bestätigt, dass die Kulturelle Bildung die Bildungschancen und damit die Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen verbessert.

 


Dokumente und nützliche Links

"Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Kulturellen Kinder- und Jugendbildung“
(Beschluss der KMK vom 01.02.2007 i. d. F. vom 08.12.2022)

"Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung“
(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.02.2007 i. d. F. vom 10.10.2013)

"Bildung in Deutschland 2012" mit dem Schwerpunktkapitel „Kulturelle/musisch-ästhetische Bildung im Lebenslauf“