Mitarbeitende des PAD
Die Mitarbeitenden des PAD © PAD/Marcus Gloger

Pädagogischer Austauschdienst

„Austausch bildet“ – Unter diesem Motto fördert der Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz den Austausch im Schulbereich. Seine Arbeit dient dem interkulturellen Dialog und der Verständigung unter Menschen und Kulturen in Europa und der Welt.

Welche Ziele verfolgt der PAD?

„Austausch bildet“, lautet das Motto des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz mit Sitz in Bonn. Seine Arbeit für den internationalen Austausch im Schulbereich dient dem interkulturellen Dialog und der Verständigung unter Menschen und Kulturen in Europa und der Welt. Gefördert werden dadurch europäische und internationale Kompetenz, Weltoffenheit und Toleranz, das Fremdsprachenlernen und die Aufgeschlossenheit für die deutsche Sprache und Kultur im Ausland. Die Programme des PAD ermöglichen grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Institutionen und Personen aus dem Schulbereich auf europäischer und internationaler Ebene und tragen zur Verbesserung der Qualität des Lehrens und Lernens bei.

Was zeichnet den PAD aus?

Der PAD ist im Auftrag der Länder tätig. Er vernetzt und koordiniert deren Anliegen und Interessen und verfügt über enge Kontakte zu Partnerorganisationen in zahlreichen Staaten weltweit. Aufgrund der fachlichen Kompetenz und pädagogischen Expertise seiner Mitarbeitenden dient er Schulen als Ansprechpartner nicht nur für einzelne Programme, sondern auch für Themen rund um den Austausch im Schulbereich. Darüber hinaus berät er Ministerien, Behörden und Stiftungen in Fragen der Neu- und Weiterentwicklung von Austauschprogrammen.

Was fördert der PAD und wer kann teilnehmen?

Der PAD fördert insbesondere Schulaustausch und Schulpartnerschaften, Fort- und Weiterbildungen von Lehrkräften, Studierende v.a. der Lehramtsfächer (Fremdsprachenassistenzkräfte) und Freiwilligendienste für junge Erwachsene sowie ausgezeichnete Schülerinnen und Schüler. Über die Teilnahme von Interessierten aus Deutschland an den Austauschmaßnahmen entscheiden die Kultus- bzw. Senatsverwaltungen der Länder bzw. der PAD.

Welche Aufgaben leistet der PAD?

Der PAD ist zuständig für Information, Beratung und Vermittlung von Interessenten und Programmteilnehmenden. Dem PAD obliegt außerdem die Verwaltung von Fördermitteln und die Evaluation und Weiterentwicklung der Programme.

Mit welchen Partnern kooperiert der PAD?

Als Mittler in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) und Partner des Auswärtigen Amtes ist der PAD unter anderem an der Initiative »Schulen: Partner der Zukunft« (PASCH) und am Freiwilligendienst »kulturweit« beteiligt. Als Nationale Agentur für EU-Programme setzt er das Programm Erasmus+ im Schulbereich um. Im Rahmen des Erasmus-Programms fördert der PAD auch den digitalen Austausch über eTwinning.

Woher stammen die Programm-Mittel des PAD?

Die Arbeit wird finanziert aus Mitteln der Länder, des Auswärtigen Amtes, der EU-Kommission und weiterer Kooperationspartner. Dazu gehörten bzw. gehören das U.S. State Department, die Deutsche Telekom Stiftung, die Deutsche UNESCO-Kommission und die American Association of Teachers of German (AATG).

Die Mittel werden durch den PAD verwaltet und an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bzw. Zuschussempfänger – das sind vor allem Schulen – ausgezahlt. In einigen Programmen werden Mittel direkt durch die Länder oder Kooperationspartner bereitgestellt.

Der PAD beschäftigt derzeit rund 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit.

Mehr Informationen