Kultusminister Konferenz

 

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Auch Vorabveröffentlichung zu PISA bestätigt Fortschritte im deutschen Bildungssystem

Die Kultusministerkonferenz begrüßt die durch eine Vorabveröffentlichung in Spanien bekannt gewordene Verbesserung deutscher Schülerinnen und Schüler bei PISA 2006 im Vergleich zur vorangegangenen Untersuchung. Dies wird auch von OECD-Generalsekretär Angel Gurria bestätigt, der Deutschland erstmals deutlich über dem OECD-Durchschnitt sieht. Diese Verbesserung reiht sich ein in die am Dienstag veröffentlichten IGLU-Ergebnisse und ist ein weiterer Beleg für das Wirken der Reformbemühungen im deutschen Schulsystem.

Unverständlich sind in diesem Zusammenhang Äußerungen, mit denen der OECD-PISA-Koordinator Schleicher zitiert wird, wonach deutsche Schüler bei der neuen PISA-Studie im Schwerpunkt Naturwissenschaften zwar Platz 13 von 57 teilnehmenden Staaten erreicht haben, dies aber keine Verbesserung darstelle, weil beide Tests wegen ihrer geänderten Aufgabenstruktur nicht vergleichbar seien. Der jüngste Test habe bestimmte Stärken von deutschen Schülern begünstigt.

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Senator Prof. Dr. Zöllner, erklärte dazu: "Die Kultusministerkonferenz vertraut darauf, dass PISA 2006 von der OECD in allen Teilbereichen methodisch einwandfrei konzipiert und durchgeführt wurde. Das deutsche Bildungssystem ist auf aussagekräftige Testverfahren angewiesen, die insbesondere eine Vergleichbarkeit von Ergebnissen im Zeitverlauf einschließen müssen. Bildungsreformen können nur dann erfolgreich sein, wenn sie auf einer verlässlichen Datengrundlage beruhen. Die korrekte Durchführung der Studie ist durch die OECD sicherzustellen."

Auch der Sprecher des nationalen PISA-Konsortiums, Prof. Dr. Prenzel, widerspricht Schleicher: "Die Ergebnisse von PISA 2006 sind sehr wohl mit denen von 2003 vergleichbar, da die Rahmenkonzeption für PISA 2006 die vorausgegangenen Konzeptionen aufgegriffen und fortentwickelt hat. Hinzu gekommen sind lediglich Einstellungsfragen, beispielsweise zum Verantwortungsgefühl für die Umwelt, die aber gerade nicht Gegenstand der Tests zur Wissensüberprüfung waren, so dass sie auch keinerlei Einfluss auf die Vergleichbarkeit der Ergebnisse haben konnten."