„Demokratiebildung braucht Erinnerung“ - Präsidentin der Bildungs-MK besucht Bundesstiftung Aufarbeitung
10.07.2025
Bei einem intensiven Austausch mit der Direktorin der Stiftung, Dr. Anna Kaminsky, standen aktuelle Angebote zur historisch-politischen Bildung im Fokus – darunter Fortbildungen für Lehrkräfte, Zeitzeugenprojekte sowie der bundesweite Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“.
„Die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur ist ein unverzichtbarer Teil unserer Erinnerungskultur – und damit auch der Demokratiebildung in der Schule. Ich bin der Bundesstiftung Aufarbeitung sehr dankbar für ihr vielfältiges Engagement, insbesondere für die innovativen Bildungsangebote, mit denen sie junge Menschen erreicht und Lehrkräfte bei ihrer wichtigen Aufgabe unterstützt“, betonte Präsidentin Oldenburg.
Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Stiftung, hob die gesellschaftliche Bedeutung einer gesamtdeutschen Erinnerungskultur hervor: „Wir brauchen eine lebendige Erinnerungskultur, in der die Verbrechen der kommunistischen Diktatur und das Leid der Opfer fest im gesamtdeutschen Gedächtnis verankert sind. Wir wollen dabei nicht nur zurückzublicken, sondern die historischen Erfahrungen für die Gegenwart fruchtbar machen – sei es durch Zeitzeugengespräche, außerschulische Projekte oder neue Formate wie den Jugendwettbewerb ‚Umbruchszeiten‘.“
Die Bundesstiftung Aufarbeitung wurde 1998 vom Deutschen Bundestag gegründet und soll die Ursachen, Geschichte und Folgen der SED-Diktatur aufarbeiten. Ein Schwerpunkt liegt auf der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit. Ziel ist es, historisches Bewusstsein zu fördern, die Demokratie zu stärken und den Austausch auch mit jungen Zielgruppen zu ermöglichen.
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