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Demokratieerziehung an deutschen Schulen - Kultusministerkonferenz und VENRO für Kultur der Menschenrechte

Bonn, 9. Dezember 2008 - Anlässlich des 60. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte haben die Kultusministerkonferenz (KMK) und der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) auf die Bedeutung hingewiesen, die die Menschenrechtserziehung an deutschen Schulen hat. Die Vermittlung von Grundwerten bilde ein wichtiges Unterrichtsziel.

„Auch wenn wir nun seit fast 60 Jahren eine freiheitlich demokratische Grundordnung und einen allgemeinen Konsens über ihre Prinzipien haben, müssen Freiheit, Demokratie und Menschenrechte dauerhaft verteidigt, geschützt und gepflegt werden – bei uns und weltweit. Besonderer Dank gilt insbesondere den Lehrerinnen und Lehrern, die in ihrer täglichen Arbeit mit jungen Menschen einen wesentlichen Beitrag für eine ‚Kultur der Menschenrechte‘ leisten“, erklärte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Annegret Kramp-Karrenbauer.

Am 10. Dezember vor 60 Jahren verkündete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern (…)“.

Die Kultusministerkonferenz wird den Forderungen der Menschenrechtserklärung, insbesondere in Form von länderübergreifenden Vereinbarungen gerecht. Alle Länder sehen die Erziehung zur Achtung der Menschenwürde und die Vermittlung der Grundwerte, wie sie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgeschrieben sind, als substanzielle Aufgabe der Schulen an. Die Thematik ist fest in den Lehrplänen der einschlägigen Fächer aller Schularten und Schulstufen verankert und wird zudem in zahlreichen außerunterrichtlichen Projekten und Initiativen verwirklicht, zum Beispiel in Kooperation mit außerschulischen Partnern wie den VENRO-Mitgliedsorganisationen.

„Die Wahrung der Menschenrechte und die Vermittlung von Werten ist die Grundlage jeder humanen Gesellschaft. Deshalb ist es unverzichtbar, gerade jungen Menschen diese Werte zu vermitteln. Hier sind vor allem die Schulen gefragt, nicht nur bei uns, sondern auch in den Entwicklungsländern“, sagt VENRO-Vorstandsvorsitzende Claudia Warning.

Presseanfragen und Kontakt:

VENRO e.V.
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kirsten Prestin
Kaiserstr. 201
53113 Bonn
Tel.: 0228 - 946 77-14, (0)152 - 086 409 95
Fax: 0228 - 946 77-99
E-Mail: k.prestin@venro.org
http://www.venro.org

 

VENRO e. V. ist der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (NRO). Ihm gehören 117 deutsche NRO an, die in der privaten oder kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit, der Nothilfe sowie der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit tätig sind.