Kultusminister Konferenz

 

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Ergänzende PISA-Studie bringt keine neuen Ergebnisse für Deutschland

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die hessische Staatsministerin Karin Wolff, erklärte zur Veröffentlichung der ergänzenden PISA-Studie der UNESCO: „Die Wissenschaftler sollen sich über die methodische Sauberkeit einer solchen Nachuntersuchung streiten. Für Deutschland ist das, was heute vorgestellt wurde, kalter Kaffee neu aufgewärmt.“

Die Angaben zu Deutschland basieren auf den mit dem ersten PISA-Zyklus 2000 erhobenen Daten, die bereits im Dezember 2001 veröffentlicht wurden und aus denen die KMK mit ihrem Beschluss zu sieben Handlungsfeldern, der Entwicklung von Bildungsstandards und dem Auftrag für die Bildungsberichterstattung Konsequenzen gezogen hat. Viele Passagen der Zusatzstudie sind textidentisch mit der PISA-2000-Veröffentlichung der OECD vom Dezember 2001. Die Untersuchung in den 11 zusätzlichen Staaten wurde erst 2002 durchgeführt. „Es ist methodisch nicht unproblematisch, die Ergebnisse von zwei völlig verschiedenen Messzeitpunkten in eine gemeinsame Rangliste aufzunehmen“, so Wolff. Sie warnt daher vor der Formulierung, wonach „Deutschland um einen Platz abgerutscht“ sei.