Kultusminister Konferenz

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Jugend forscht Schule 2023 kommt aus dem Saarland: Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach gewinnt

Am Sonntag wurde der Sonderpreis „Jugend forscht Schule 2023“ der Kultusministerkonferenz in einer Online-Siegerehrung verliehen. Für ihre kreativen Ideen und erfolgreichen Aktivitäten wurde das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach aus dem Saarland mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Frau Heidemarie Schwindling, Vertreterin der "Jugend forscht Schule 2023" und Frau Sascha Karolin Aulepp, Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen (Foto: Stiftung Jugend forscht e.V.)

Die beiden 2. Preise gingen an die Gymnasium Halepaghen-Schule Buxtehude (Niedersachsen) und das Staatliche Gymnasium „Albert Schweitzer“ Erfurt (Thüringen).

Für die Kultusministerkonferenz übergab die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Karolin Aulepp, den Preis und sagte: „Jugend forscht ist ein tolles Instrument zur Förderung von Begabungen bei vielen, vielen Schülerinnen und Schülern, unabhängig von ihrer Herkunft, auch dank des Einsatzes der projektbetreuenden Lehrkräfte. Wir erleben begeisterte und hoch motivierte Kinder und Jugendliche beim Forschen, Experimentieren und Tüfteln, die alle mit großer Beharrlichkeit, Sachkenntnis und Kreativität ihre Ideen groß gemacht haben. Ich freue mich, so viele Jungforscherinnen und Jungforscher in unserem schönen Bremen zu Gast zu haben und gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern.“

Die „Jugend forscht Schule 2023“, das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach, hat über viele Jahre gezielt und nachhaltig Strukturen geschaffen, die eine altersgerechte MINT-Förderung in der Breite und in der Spitze über alle Klassenstufen hinweg ermöglichen. Schülerinnen und Schüler werden niedrigschwellig und praxisnah an MINT herangeführt. Für alle Altersstufen gibt es passgenaue und stark nachgefragte Angebote – etwa in Form von Forscherprofilen, Arbeitsgemeinschaften, Wettbewerben oder eines Seminarfaches mit besonderem MINT-Bezug. Besonders talentierte Kinder und Jugendliche werden im Rahmen einer Begabtenfördergruppe angeregt, eigenständig zu experimentieren und zu forschen.

Beeindruckt hat die Jury auch die intensive Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Zu nennen ist hier insbesondere der schuleigene MINT-Kongress, an dem alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führen hier an spannende Forschungsfragen heran. Im Kontext Nachhaltigkeit öffnet sich die Schule nach außen durch die Einrichtung eines Repair-Cafés, welches die technischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fordert und fördert.