Kultusminister Konferenz

 

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Kultusministerkonferenz spricht über das Thema Lehrkräftebedarf

Die Entwicklung des Lehrkräftebedarfs in den Ländern steht weiterhin im Augenmerk der Kultusministerkonferenz. Die Kultusministerinnen und Kultusminister sowie Senatorinnen und Senatoren der Länder haben sich zur 359. KMK über das weitere Verfahren in diesem Bereich verständigt. In vielen Ländern zeichnet sich in verschiedenen Bereichen ein Lehrkräftemangel ab. Insbesondere die Grundschulen, der Bereich Sonderpädagogik und die beruflichen Schulen sind von der Knappheit betroffen, wobei in den ostdeutschen Ländern noch deutlich mehr Bedarf als in westdeutschen Ländern herrscht.

Es ist zu erwarten, dass sich die Situation aufgrund der im Sommer 2015 nach Deutschland neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen noch verschärfen wird. Deshalb ist die Zusammenarbeit der Länder ein unerlässlicher Faktor, um einem Lehrkräftemangel flächendeckend entschieden entgegenzuwirken.

Folgende Vereinbarungen wurden getroffen: Es sollen zusätzliche Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung, mit dem Ziel ein Lehramtsstudium aufzunehmen, geprüft und länderspezifische Konzepte zur Gewinnung von Lehrkräften ausgetauscht werden. Des Weiteren werden Möglichkeiten länderübergreifender Werbeaktionen und -kampagnen beraten. Die Kultusministerkonferenz bekräftigt noch einmal die in der Stralsunder Erklärung verankerten Vereinbarungen zur Zusammenarbeit. Außerdem sollen die fortlaufenden statistischen Untersuchungen zur Entwicklung der Schülerzahlen und zum Lehrkräfteangebot und –bedarf aktualisiert werden und es soll die bestehende Datenlage regelmäßig fortgeschrieben werden. Die Kultusministerkonferenz soll über die Entwicklung dieser Punkte unterrichtet werden.