Kultusminister Konferenz

 

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Neues Kulturabkommen mit Polen

Präsident der Kultusministerkonferenz würdigt Unterzeichnung als wichtigen Schritt zur weiteren Vertiefung der deutsch-polnischen Kulturbeziehungen

Heute, am 14.Juli 1997, wurde anläßlich des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs beider Länder in Bonn ein neues deutsch-polnisches Kulturabkommen unterzeichnet.
Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Minister Prof. Rolf Wernstedt (Niedersachsen), würdigte die Unterzeichnung des Abkommens durch die Außenminister Deutschlands und Polens als wichtigen Schritt zur weiteren Vertiefung der kulturellen Beziehungen mit unserem östlichen Nachbarn.

Zusammen mit den schon als historisch zu bezeichnenden deutsch-polnischen Nachbarschafts- und Freundschaftsvertrag vom 17.Juni 1991 bilde das neue Kulturabkommen die Grundlage, auf allen Gebieten der Bildung, Wissenschaft und Kultur mit Polen noch intensiver und fruchtbarer zusammen zu arbeiten.
Vieles, so Minister Prof. Wernstedt, habe sich in den vergangenen Jahren seit den politischen Umwälzungen in Mittel- und Osteuropa im deutsch-polnischen Verhältnis auch im kulturellen Bereich bewegt; die stetig wachsende Zahl deutsch-polnischer Schulprojekte in den grenznahen Regionen, der zunehmende Studenten- und Wissenschaftleraustausch und häufige, eindrucksvolle Begegnungen deutscher und polnischer Künstler können nun in der neuen zwischenstaatlichen Vereinbarung einen Rückhalt für eine weitere Intensivierung finden.

Für die Kultusministerkonferenz, deren Vertreter aktiv an den mehrjährigen Verhandlungen zum neuen Kulturabkommen mit Polen beteiligt waren, äußerte ihr Präsident die besondere Freude, daß zugleich mit diesem Abkommen ein weiteres zur Errichtung eines DAAD-Büros in Warschau unterzeichnet werden konnte. Minister Prof. Wernstedt gab außerdem seiner Befriedigung Ausdruck, daß schon in wenigen Tagen ein zusätzliches Abkommen zu Fragen der Hochschuläquivalenzen, zur gegenseitigem Anerkennung von Studienzeiten und Hochschuldiplomen in Warschau abgeschlossen wird; beide Vereinbarungen könnten dann maßgeblich dazu beitragen, daß für die traditionell guten Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Polen bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden.