Kultusminister Konferenz

 

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Prof. Dr. Erich Thies neuer Generalsekretär der Kultusministerkonferenz

Amtseinführung am 01.Oktober 1998

Am 01.Oktober 1998 hat der neue Generalsekretär der Kultusministerkonferenz, Prof. Dr. Erich Thies, sein Amt angetreten. Er wurde von der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Ministerin Gabriele Behler (Nordrhein-Westfalen) im Sekretariat der KMK in Bonn den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sekretariates vorgestellt. Die Präsidentin wünschte ihm viel Erfolg für seine künftige Aufgabe und unterstrich erneut die besondere Rolle des Sekretariats der KMK als Geschäftsstelle für die politische Arbeit der Konferenz.

Die Kultusministerkonferenz hatte auf ihrer 282. Plenarsitzung am 4./5. Juni 1998 in Düsseldorf Prof. Dr. Erich Thies, bislang Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Berlin, einstimmig zum neuen Generalsekretär der Kultusministerkonferenz gewählt

Prof. Dr. Thies (geb. 1943) hat nach dem Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Pädagogik in Tübingen, Berlin und Heidelberg 1970 sein Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Höheren Schulen in den Fächern Germanistik und Philosophie abgelegt und 1973 in Philosophie promoviert. Er war dann an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg tätig, 1975 bis 1978 als deren Prorektor, 1978 bis 1986 als deren Rektor. Im Juni 1976 wurde er hier auf eine Professur (C 4) für Philosophie berufen. In den Jahren 1978 bis 1982 war er u.a. Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs, Mitglied des Senats der Westdeutschen Rektorenkonferenz und Mitglied des Ausschusses "Schule-Hochschule" der Westdeutschen Rektorenkonferenz. Seit 1987 war er Mitglied mehrerer Arbeitsgruppen des Wissenschaftsrates. Bevor er vom damaligen Senator für Wissenschaft und Forschung in Berlin, Prof. Dr. Manfred Erhardt, im April 1992 als Staatssekretär in die Senatsverwaltung berufen wurde, war er seit 1991 Planungsbeauftragter für den Fachbereich Erziehungswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Dekan und Vorsitzender der Struktur- und Berufungskommission des Fachbereichs. Auch unter dem Senator Peter Radunski leitete er als Amtschef ab Januar 1996 die neu zugeschnittene Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Berlin.

Lebenslauf

18. Mai 1968 geboren in Waren/Müritz, Mecklenburg-Vorpommern
  verheiratet, zwei Kinder, evangelisch-freikirchlich
1974-1984 Wilhelm-Pieck-Oberschule und Käthe-Kollwitz-Oberschule in Waren/Müritz (Zehnklassige Polytechnische Oberschule)
1984-1987 Berufsausbildung mit Abitur zum Maschinen- und Anlagenmonteur beim VEB Industrie- und Kraftwerksrohrleitungen Bitterfeld. Ausbildungsbetrieb/Berufsschule: Netzschkauer Maschinenfabrik – Netzschkau - Vogtland). Abschluss: Maschinen- und Anlagenmonteur, Abitur
1989-1995 Studium der Geschichte, Politikwissenschaften, Soziologie, (Grundstudium Germanistik). Abschluss: Magister Artium
1993-1994 Studium an der Arizona State University (USA) und Forschungsassistenz am Center for Atlantic Studies der ASU
07-10/1987 Maschinen- und Anlagenmonteur beim IKR Bitterfeld
1987-1989 Grundwehrdienst
05-08/1989 Maschinen- und Anlagenmonteur beim IKR Bitterfeld
1995-2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern für Bildung, Wissenschaft und Kultur
2003-2006 Leiter des wissenschaftlichen Dienstes der CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern
2006-09/2011 Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Mecklenburg-Vorpommern
10/2011 Generalsekretär der Kultusministerkonferenz