Kultusminister Konferenz

 

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Archiv der Pressemitteilungen

15.01.2018
Gemeinsam Verantwortung tragen: Die Kultusministerkonferenz wird 70 Jahre

Seit 70 Jahren tragen die Länder Verantwortung für Bildungs- und Kultuspolitik in Deutschland. 1948 kamen erstmals die deutschen Erziehungsminister zu einer gemeinsamen Konferenz in Stuttgart-Hohenheim zusammen. Die Minister legten damals den Grundstein für die heutige föderale Struktur der Kultuspolitik in Deutschland. Dies war die Geburtsstunde für die Gestaltung gesamtstaatlicher Aufgaben auf Länderebene. Dieses herausragenden Ereignisses gedenken die Ministerinnen und Minister und Senatorinnen und Senatoren der Länder in einem Festakt in Berlin. Während der Festveranstaltung übernimmt zudem der Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz. Er folgt der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Dr. Susanne Eisenmann, im Amt. Die Festrede hält der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier.

11.01.2018
Festveranstaltung 70 Jahre Kultusministerkonferenz und Präsidentschaftsübergabe 2018

Am 15. Januar 2018 findet die Festveranstaltung 70 Jahre Kultusministerkonferenz (KMK) 1948 – 2018 und Wechsel der Präsidentschaft der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland statt. Der Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport Helmut Holter übernimmt 2018 die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz. Er folgt der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg Dr. Susanne Eisenmann im Amt.

19.12.2017
Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Studienplatzvergabe in den medizinischen Studiengängen gibt das Sekretariat der Kultusministerkonferenz folgendes bekannt: Die Kultusministerkonferenz sieht grundsätzlich den Numerus Clausus mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Studienplatzvergabe für das Fach Humanmedizin bestätigt, in dem es feststellt, dass das Recht auf chancengleichen Zugang zum Hochschulstudium nur im Rahmen der tatsächlich bestehenden Ausbildungskapazitäten besteht.

11.12.2017
Weiterentwicklung: KMK beschließt neues und einheitliches Fundament für die Akkreditierung von Studiengängen

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat nach einem intensiven Austausch mit zahlreichen Partnern im deutschen Wissenschaftssystem die Musterrechtsverordnung zum Studienakkreditierungsstaatsvertrag beschlossen. Die Verordnung basiert auf dem von allen Ländern unterzeichneten Staatsvertrag über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an den deutschen Hochschulen (Studienakkreditierungsstaatsvertrag).

08.12.2017
Thüringens Bildungsminister Helmut Holter zum Präsidenten der Kultusministerkonferenz gewählt

Im kommenden Jahr stellt Thüringen zum zweiten Mal nach 2002 den Präsidenten der Kultusministerkonferenz.

07.12.2017
Strategie zur Bildung in der digitalen Welt um Weiterbildung ergänzt

Die Kultusministerkonferenz ergänzt die Strategie zur „Bildung in der digitalen Welt“ um das Kapitel Weiterbildung. Das beschlossen die Ministerinnen und Minister während der 360. Sitzung der Kultusministerkonferenz in Berlin. Die KMK leistet damit einen wichtigen Beitrag, dass Erwachsene bereits vorhandene Kompetenzen in der digitalen Welt auch nach der schulischen, beruflichen oder hochschulischen Ausbildung kontinuierlich vertiefen und weiterentwickeln können. Digitale Lernumgebungen ermöglichen ein auf die persönlichen Wissensbedarfe und Zielsetzungen zugeschnittenes Lernen. Die digitale Entwicklung beeinflusst aber nicht nur den Lernprozess. Sie wird auch ihre infrastrukturelle Ausstattung oder die Qualifizierung der Lehrenden verändern.

07.12.2017
EU darf regionale Besonderheiten nicht ignorieren

Die Kultusministerkonferenz (KMK) sieht die neuen Entscheidungsstrukturen mittels einer „Leaders‘ Agenda“ des Europäischen Rats, die auf der Initiative des Präsidenten des Europäischen Rats Donald Tusk beruhen, für den Bildungs- und Kulturteil mit Sorge an. Die Kultusministerkonferenz unterstreicht, dass die Federführung der zuständigen Fachgremien des Rats auf Minister- sowie auf Arbeitsebene für die Bereiche Bildung und Kultur auch künftig sichergestellt werden muss. Bei dem neuen Ansatz des Europäischen Rats werden die Fachministerräte und der dort vertretene fachliche und regionale Sachverstand faktisch umgangen. Die neue Form der Entscheidungsfindung ist nun mehr ein Top-Down-Ansatz.

07.12.2017
Berufliche Schulen 4.0 - Innovationskraft und Integrationsleistung werden zu zentralen Handlungsfeldern in der Beruflichen Bildung

Die Kultusministerkonferenz (KMK) wird die berufsbildungspolitischen Herausforderungen in den kommenden zehn Jahren offensiv angehen. Das Ziel ist, die Berufliche Bildung auch in Zukunft als attraktive und erfolgversprechende Bildungsoption zu positionieren.

07.12.2017
Berufliche Orientierung: Schülerinnen und Schülern eine attraktive Perspektive aufzeigen

Während der 360. Kultusministerkonferenz am 7.12.2017 in Berlin haben die Kultusministerinnen und -minister eine gemeinsame Empfehlung zur Beruflichen Orientierung an Schulen beschlossen. Die Kultusministerkonferenz stellt Grundsätze, Ziele und Maßnahmen vor, die Schülerinnen und Schüler durch eine frühe, praxisorientierte und individuelle Berufliche Orientierung bestmöglich auf die Berufs- und Arbeitswelt vorbereiten und somit einen erfolgreichen Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf ermöglichen sollen.

07.12.2017
Orgelbau und -musik sind Immaterielles Kulturerbe der UNESCO - Über 50.000 Orgeln in ganz Deutschland

Der Zwischenstaatliche Ausschuss zum Immateriellen Kulturerbe hat heute den Orgelbau und die Orgelmusik in Deutschland in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. 400 handwerkliche Orgelbaubetriebe mit etwa 2 800 Mitarbeitern, 180 Auszubildende sowie 3.500 hauptamtlichen und zehntausenden ehrenamtlichen Organisten prägen das Handwerk und die Kunst des Orgelbaus und der Orgelmusik in Deutschland. Über 50 000 Orgeln sind derzeit hierzulande im Einsatz. Der Zwischenstaatliche Ausschuss zum Immateriellen Kulturerbe tagt noch bis zum 9. Dezember im südkoreanischen Jeju.