Kultusminister Konferenz

 

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Richtlinie zur Sicherheit im Unterricht

Mit der „Richtlinie zur Sicherheit im Unterricht“ (Beschluss der KMK vom 09.09.1994 i.d.F. vom 26.02.2016) hat die Kultusministerkonferenz ihre Empfehlungen den aktuellen sicherheitstechnischen Erfordernissen folgend weiterentwickelt. Die vorliegende Aktualisierung konzentriert sich dabei auf den Gefahrstoffbereich. Hintergrund der Überarbeitung sind wesentliche Änderungen der EU-Bestimmungen bei der Einstufung und Verwendung von Gefahrstoffen, hier v. a. die CLP-Verordnung/GHS EG 1272/2008 mit endgültiger Umsetzung zum 01.06.2015 und den ihr folgenden nationalen Verordnungen und Regeln (Die "Regulation on classification, labelling and packaging of substances and mixtures" – Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen – vom 20. Januar 2009 – ersetzt die europäische Stoffrichtlinie 67/548/EWG sowie die Zubereitungsrichtlinie 1999/45/EG vollständig ab dem 01.06.2015).

Generell referiert die Richtlinie zur Sicherheit im Unterricht den aktuellen Stand einschlägiger Vorschriften aus Recht, Verwaltung, Unfallverhütung und geltender technischer Regeln. Die Regelungen betreffen neben den Gefahrstoffen und ihrer Entsorgung u. a. Themenbereiche wie mikrobiologische und gentechnische Arbeiten, den Umgang mit Lebewesen, Lärm sowie radioaktiven Stoffen, Störstrahlern, künstlichen optischen Strahlungen und Lasern. Der Anhang „Strahlenschutz“ wurde mit dem entsprechenden Fachausschuss beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit abgestimmt. 

Konkret fachbezogene Regelungen finden sich ergänzend mit Blick auf den Arbeitsschutz und die Einrichtung von Fachräumen zu den Fächern Technik/Arbeitslehre, Hauswirtschaft und Kunst.

Fächer- und schulformübergreifendes Erziehungsziel ist das sicherheits-, verantwortungs- und umweltbewusste Handeln aller am Bildungsgeschehen Beteiligten, unter denen vor allem die Lehrkräfte in ihrer Vorbildfunktion aufgerufen sind, Bewusstseins-, Einstellungs- und Verhaltensänderungen pädagogisch zu unterstützen.