Kultusminister Konferenz

 

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Interkulturelle Bildung

In einer globalisierten Welt werden interkulturelle Kompetenzen als Schlüsselqualifikationen für alle Kinder und Jugendlichen immer wichtiger. Die Kultusministerkonferenz hat deshalb in ihrer im Dezember 2013 neugefassten Empfehlung "Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule" die Potenziale kultureller Vielfalt hervorgehoben und Eckpunkte für die Arbeit in den Schulen entwickelt, die um Anregungen für Bildungsverwaltungen und für die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern ergänzt werden. Über die Umsetzung der o. g. Empfehlung in den Ländern hat die Kultusministerkonferenz im Juni 2017 einen Bericht verabschiedet.

Um die Expertise kompetenter Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus diesem Bereich bei der weiteren Arbeit zu berücksichtigen und Vorschläge für die Umsetzung der o. g. Empfehlung zu entwickeln, fand am 28. Mai 2014 in Berlin eine Fachtagung der Kultusministerkonferenz statt, die u. a. verschiedene pädagogische Aspekte der Umsetzung der Empfehlung in den Mittelpunkt gestellt hat.

Dokumentation: Fachtagung "Interkulturelle Bildung und Erziehung" Mai 2014

Dokumentation: Fachtagung "Interkulturelle Bildung und Erziehung" Mai 2014

Unsere heutige Gesellschaft zeichnet sich durch kulturelle Vielfalt aus. Das erfordert die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an unserer Gesellschaft, eine interkulturelle Öffnung und den Abbau struktureller Diskriminierung in allen Lebensbereichen. Die Kultusministerkonferenz wird dem mit der aktualisierten "Empfehlung zur interkulturellen Bildung und Erziehung" (Beschluss der KMK vom 25.10.1996 i.d.F. vom 05.12.2013) sowie der „Gemeinsamen Erklärung der Kultusministerkonferenz und der Organisationen von Menschen mit Migrationshintergrund zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft von Schule und Eltern“ (Beschluss der KMK vom 10.10.2013) gerecht.

Diesem Anspruch widmete sich auch die Fachtagung der Kultusministerkonferenz zur interkulturellen Bildung und Erziehung am 28.05.2014, durchgeführt in Kooperation mit

  • der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung,
  • der Freudenberg Stiftung,
  • der Hildegard Lagrenne Stiftung für Bildung, Inklusion und Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland,
  • der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft,
  • der Robert Bosch Stiftung,
  • der Stiftung Mercator und
  • der Vodafone Stiftung Deutschland.

Die Eröffnungsrede durch die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Frau Ministerin Sylvia Löhrmann, nahm mit der aktualisierten Empfehlung der KMK verbundene neue Herausforderungen an Schule und Gesellschaft in den Blick.

Die Pressemitteilung der KMK vom 28.05.2014 fasst ebenso wie ein kurzer Film wesentliche Inhalte der Fachtagung zusammen.

Tagungsprogramm und Ergebnisdokumentation 

Aus der Tagung ergeben sich wichtige Impulse für Inhalte, Konsequenzen und Maßnahmen zur konkreten Umsetzung der KMK-Empfehlung aus der Perspektive von Wissenschaft, Praxis, Schulverwaltung und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Ein Anliegen der Diskussion war, notwendige und mögliche Handlungsspielräume auszuloten, die das Schulleben für alle bereichern können.

  • Vor diesem Hintergrund widmeten sich fünf Fachforen den wesentlichen Zielstellungen der beschlossenen Empfehlungen.
  • In zehn darauf abgestimmten Workshops wurden Detailfragen und konkrete praktische Implikationen bearbeitet.
  • In der abschließenden Gesprächsrunde diskutierten Norbert Rosenboom (Landesschulrat der Freien und Hansestadt Hamburg) und Frau Professorin Yasemin Karakasoglu über die Ergebnisse der Tagung.

Im Interesse einer weiteren und vertiefenden Zusammenarbeit und Vernetzung aller Interessierten und Akteure im Feld der interkulturellen Bildung und Erziehung haben viele Tagungsteilnehmer_innen der Veröffentlichung ihrer Daten in einer Kontaktliste zugestimmt.

Im Oktober 2015 haben die Kultusministerkonferenz, die Migrantenorganisationen und die Bildungsmedienverlage die gemeinsame Erklärung "Darstellung von kultureller Vielfalt, Integration und Migration in Bildungsmedien" verabschiedet. Mit dieser Erklärung wird u. a. das Bestreben aller beteiligten Partner zum Ausdruck gebracht, die vielschichtige Heterogenität in deutschen Schulen auch in Bildungsmedien angemessen und diskriminierungsfrei zu berücksichtigen.

Zum Themenbereich siehe auch hier.

Innovative Projekte und Programme von Bund und Ländern zur Qualitätsentwicklung des Bildungssystems