Kultusminister Konferenz

 

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Abitur im Ausland

Ob in Stockholm oder Shanghai, ob in Buenos Aires, Johannesburg oder London, überall gelten im Auslandsschulwesen dieselben Standards für den Unterricht und die Abiturprüfungen am Ende der gymnasialen Oberstufe. Die Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II, die Einheitlichen Prüfungsanforderungen für die Abiturprüfung und insbesondere das 2010 in Kraft gesetzte Kerncurriculum für die gymnasiale Oberstufe der Deutschen Schulen im Ausland mit Fachcurricula für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Biologie, Chemie und Physik in den Jahrgangsstufen 11 und 12 bilden dafür die Grundlage.

Weiterführende Informationen und Dokumente

Weiterführende Informationen und Dokumente

Viele weiterführende Informationen und Dokumente für Eltern, Schülerinnen und Schüler und alle Interessierten finden Sie in unserem Servicebereich.

Deutsches Internationales Abitur

Auf diesen einheitlichen Grundlagen aufbauend wird das Abitur im Ausland bisher als "Reifeprüfung", "Hochschulreifeprüfung" oder "Deutsche Internationale Abiturprüfung" durchgeführt. Ab dem Schuljahr 2016 (Schuljahr mit Prüfungstermin T2 eines Kalenderjahres - Südhalbkugel) oder 2016 / 2017 (Schuljahr mit Prüfungstermin T1 eines Kalenderjahres - Nordhalbkugel) richten sich Unterricht und Prüfungen der gymnasialen Oberstufe an mehr als 90 Schulen im Ausland nach der einheitlichen Ordnung für das Deutsche Internationale Abitur. Die ersten Abiturprüfungen nach dieser Ordnung werden 2018 bzw. 2018/2019 durchgeführt.

Deutsches Internationales Abitur, Ordnung zur Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife an Deutschen Schulen im Ausland (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 11.06.2015)

Richtlinien für die Ordnung zur Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife an Deutschen Schulen im Ausland „Deutsches Internationales Abitur“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 11.06.2015)

Regionalabitur

Seit dem Schuljahr 2013/2014 werden die Abiturprüfungen im Ausland als Regionalabitur durchgeführt: Im Abitur werden in einer Region der Welt in den sieben Fächern des Kerncurriculums einheitliche Prüfungsaufgaben verwendet.

Für das Regionalabitur sind die Deutschen Schulen im Ausland in sechzehn Prüfungsregionen eingeteilt. Die Schulen in diesen Regionen arbeiten bei der Implementierung des Kerncurriculums zusammen. Für die schriftlichen Abiturprüfungen erarbeiten sie in den sieben Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Biologie, Chemie und Physik des Kerncurriculums regional abgestimmte Abiturvorschläge. Begutachtet und ausgewählt werden die Abituraufgaben durch einen Beauftragten der Kultusministerkonferenz in den Ländern. Die Abituraufgaben werden zu einem gemeinsamen Termin der Region verwendet.

Neben den schriftlichen Prüfungen können die Schülerinnen und Schüler in den weiteren Prüfungen je nach Interesse moderne Prüfungsformen wie Präsentationen, Kolloquien und Facharbeiten wählen und ihre Mehrsprachigkeit unter Beweis stellen.

Anerkennung

Mit dem Abiturzeugnis einer Deutschen Schule im Ausland erhalten die Schülerinnen und Schüler die allgemeine Hochschulreife bescheinigt, die an Hochschulen in Deutschland den Zugang zu jedem Studium als Bildungsinländer vermittelt.

An Hochschulen im Ausland wird das Abiturzeugnis einer Deutschen Schule im Ausland genau so unproblematisch anerkannt wie das Abiturzeugnis einer Schule in Deutschland. Wegen ihrer besonderen Kompetenzen, vor allem ihrer Fähigkeiten in den Fremd- und Landessprachen, erhalten die Abiturientinnen und Abiturienten der Deutschen Schulen im Ausland in vielen Ländern Erleichterungen beim Hochschulzugang oder Leistungspunkte gutgeschrieben.