Kultusminister Konferenz

 

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Kulturelle Bildung

Kultur und Bildung sind aufeinander bezogen und angelegt. Ohne kulturelle Bildung ist kulturelle Vielfalt nicht gestaltbar. Und umgekehrt gilt: Für Schulen und alle anderen Bildungsinstitutionen ist die kulturelle Bildung ein Grundauftrag. Denn sie leistet unverzichtbare Beiträge zur emotionalen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und für deren Integration in die Gesellschaft. Kulturelle Bildung trägt in ganz besonderer Weise dazu bei, dass Kinder und Jugendliche ihre kreativen Potenziale entfalten können.

Kulturelle Bildung Schwerpunktkapitel des Berichts "Bildung in Deutschland 2012"

Der Bedeutung angemessen hat sich der Bericht „Bildung in Deutschland 2012“ eingehend mit der kulturellen Bildung befasst. Schwerpunktkapitel des im Juni 2012 von Kultusministerkonferenz, Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Deutschen Institut für internationale pädagogische Forschung (Opens external link in new windowDIPF) vorgestellten Bildungsberichts ist die „kulturelle/musisch/ästhetische Bildung im Lebenslauf“. Dieser Bericht bestätigt: Kulturelle Bildung verbessert die Bildungschancen und damit die Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen.

Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Kulturellen Bildung

2013 hat die Kultusministerkonferenz eine Neufassung der 2007 erstmals beschlossenen Initiates file download"Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung“ verabschiedet. Den jüngeren Entwicklungen entsprechend wurden die Themen Ganztag, Kulturorte als Lernorte, Inklusion, Interkulturalität und Partizipation/Teilhabe, Fortbildung und Verankerung der kulturellen Bildung als Querschnittsthema im Schulcurriculum stärker berücksichtigt. Auch der Aspekt des Zusammenwirkens von Schulen, Kultureinrichtungen und außerschulischer Kinder- und Jugendbildung wurde deutlicher hervorgehoben.

Expertentagung vom Kultusministerkonferenz und Stiftung Mercator - stärkere Verankerung von kultureller Bildung in Schule gefordert

Politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Akteure aus Schulen, Kommunen und Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland kamen am 31.01. und 01.02.2013 in Essen zusammen, um der Frage nachzugehen, wie kulturelle Bildung stärker in Schule verankert werden kann. „Kulturelle Bildung trägt maßgeblich dazu bei, dass sich unsere Kinder und Jugendlichen in eine vielfältige Alltagswelt selbstbewusst einbringen können und diese mitgestalten. Auch im zusammenwachsenden Europa und in der vernetzten globalen Welt ist kulturelle Bildung grundlegend für eine erfolgreiche Orientierung und Partizipation junger Leute“, erklärte der damalige KMK-Präsident Stephan Dorgerloh. In Deutschland gebe es immer noch eine Fülle bislang ungenutzter Potenziale. Hier müssten Ansätze entwickelt werden, wie die Akteure kultureller Bildung in einem Gesamtkonzept besser miteinander vernetzt, Qualitätsinstrumente eingesetzt sowie Lehrkräfte adäquat aus- und fortgebildet werden könnten, so der KMK-Präsident.

Dokumente und nützliche Links:

Bericht "Bildung in Deutschland 2012" mit dem Schwerpunktkapitel „Kulturelle/musisch-ästhetische Bildung im Lebenslauf“. 

"Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.02.2007 i. d. F. vom 10.10.2013)