Bachelor und Master
Die Deutschen Hochschulen haben in den vergangenen Jahrzehnten erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Studienreform im Zuge des Bologna-Prozesses erfolgreich umzusetzen. So ist der Anteil der Studienanfängerinnen und -anfänger, die ein Bachelor- oder Masterstudium aufnehmen, seit Einführung des gestuften Systems stetig gewachsen. Mit Stand Wintersemester 2024/25 führen 92 % aller Studiengänge in Deutschland zu den Abschlüssen Bachelor und Master.
Das gestufte Bachelor- und Master-System hat sich als Standard für Hochschulabschlüsse in Deutschland etabliert, wobei der Bachelor als erster berufsqualifizierender Abschluss und der Master als weiterführender Abschluss fungiert. Etwa die Hälfte der Bachelorabsolventinnen und -absolventen entscheidet sich für ein Masterstudium.
Kennzeichen der Studienreform im Zuge des Bologna-Prozesses sind:
- die Einführung des gestuften Graduierungssystems mit den international gängigen und anerkannten Bachelor- und Masterabschlüssen
- die Einführung von Transparenzinstrumenten, wie dem Europäischen Kreditsystem ECTS und dem Diploma Supplement als Zeugniserläuterung
- die Einführung der Akkreditierung der Bachelor- und Masterstudiengänge als Qualitätssicherungsinstrument (siehe Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung)
- ein einheitlicher Qualifikationsrahmen für Hochschulabschlüsse.