Kultusminister Konferenz

 

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Häufige Fragen zum Antrag auf Zeugnisbewertung

Fragen zu einzureichenden Dokumenten

Fragen zu einzureichenden Dokumenten

Welche Dokumente werden benötigt?

Wenn Sie nicht wissen, ob ein Dokument das Richtige ist, sehen Sie bitte auf unserer Seite mit den einzureichenden Dokumenten nach. Dort ist für jedes Land aufgelistet, welche Dokumente Sie schicken sollen.
Wenn eine Angabe dort unklar sein sollte, schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit Ihrer konkreten Frage. Sie können dabei den Namen Ihrer Urkunde in der Landessprache nennen.

Bitte schicken Sie uns auf keinen Fall gescannte Dokumente zur Prüfung vorab per E-Mail.

Die Prüfung der Dokumente ist ein wesentlicher Teil unseres kostenpflichtigen Angebots. Wir können die Dokumente nur in der Gesamtheit und nur in Form der jeweils benötigten Kopien beurteilen. Bitte senden Sie uns die in der jeweiligen Länderübersicht aufgeführten Dokumente. Wenn trotzdem etwas fehlen sollte oder anders gewünscht ist, melden wir uns per E-Mail bei Ihnen.

Fragen zur Beglaubigung von Dokumenten

Fragen zur Beglaubigung von Dokumenten

Was ist eine Beglaubigung?

Eine Beglaubigung ist die amtlich gestempelte Fotokopie eines Dokuments, auf der bestätigt wird, dass das Originaldokument der Kopie entspricht. Für uns stellt die Beglaubigung sicher, dass die Kopien wichtiger Zeugnisdokumente dem Original entsprechen.

Was muss eine Beglaubigung enthalten?

  • den Beglaubigungsvermerk, der besagt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt
  • den Originalstempel der beglaubigenden Stelle
  • die Originalunterschrift der beglaubigenden Person

Sie dürfen uns also keine Kopie des beglaubigten Dokuments schicken!

Wer kann eine Beglaubigung ausstellen?

Amtliche Beglaubigungen können von jeder öffentlichen Stelle vorgenommen werden, die ein Dienstsiegel führt. Dies sind beispielsweise Behörden (Bürgerämter der Stadt-, Gemeinde-, Kreisverwaltungen) und Notare.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Bürgerämter fremdsprachige Zeugniskopien beglaubigen. Informieren Sie sich daher bitte vorab, ob Ihr Bürgeramt entsprechende Beglaubigungen vornimmt.

Folgende Personen und Stellen dürfen nicht beglaubigen: Übersetzer, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Vereine.

Kann ich Unterlagen auch im Ausland beglaubigen lassen?

Ja, bei einem Notar oder einer Behörde, die dies darf. Im Zweifelsfall werden wir Sie bitten, die Kopien zusätzlich in Deutschland beglaubigen zu lassen.

Übersetzer dürfen keine Beglaubigungen ausstellen.

Fragen zur Übersetzung von Dokumenten

Fragen zur Übersetzung von Dokumenten

Kann ich meine Dokumente im Ausland übersetzen lassen?

Ja. Der Übersetzer muss allerdings öffentlich bestellt oder beeidigt sein. Von den Übersetzungen der Abschlusszeugnisse benötigen wir beglaubigte Kopien. Der Übersetzer selbst darf  keine Beglaubigungen ausstellen.

Wo finde ich in Deutschland einen beeidigten Übersetzer?

Unter www.justiz-dolmetscher.de

Alternativ können Sie bei einem nahe gelegenen Gericht nachfragen.

Fragen zu den Gebühren

Fragen zu den Gebühren

Entstehen Gebühren, wenn keine Zeugnisbewertung ausgestellt werden kann?

Ja, für jeden gestellten Antrag werden Gebühren fällig. Auch, wenn Ihr Antrag abgelehnt wird, sind wir gesetzlich verpflichtet, eine Gebühr für die geleistete Arbeit zu erheben. Laut §3 der Berufsqualifikationsprüfungsgebührenverordnung des Landes Berlin sind zwischen 10 und 50% der Gesamtgebühr fällig. Da bei Ablehnung bereits eine inhaltliche Prüfung Ihrer Dokumente stattgefunden hat, müssen Sie mit 30 bis 50 Prozent der Gesamtgebühr rechnen.

Ausnahme: Wenn nicht ersichtlich war, dass eine andere Behörde für die Anerkennung Ihrer Qualifikation zuständig ist, können wir Sie nach Prüfung des Einzelfalls gebührenfrei weiterverweisen.

Entstehen Gebühren, wenn ich meinen Antrag zurückziehe?

Ja. Die Höhe der Gebühren orientiert sich an der bereits entstandenen Arbeitszeit – also am Bearbeitungsstand Ihres Antrags.

Sobald mit der Prüfung Ihrer Dokumente begonnen wurde, müssen Sie mindestens eine Teilgebühr in Höhe von 30% der gesamten Gebühr bezahlen. War dies noch nicht der Fall, fallen 10% an.

Ist die Zeugnisbewertung bereits verfasst, sind 50% der gesamten Gebühren fällig.

Gibt es Ausnahmefälle, in denen ich meinen Antrag kostenlos zurückziehen kann?

Wenn die Zeugnisbewertung überraschend zu einem deutlich schlechteren Ergebnis kommt, als zu erwarten gewesen wäre, werden wir Sie informieren. Nur in diesem Fall haben Sie die Möglichkeit, kostenlos von Ihrem Antrag zurückzutreten.

Dies gilt nicht für Abschlüsse, die wir in unserer länderspezifischen Übersicht als „Abschlüsse, deren Bewertungen vielleicht nicht Ihren Erwartungen entsprechen“ aufgeführt sind.

Gibt es Behörden/Organisationen, die die Gebühren übernehmen?

In Einzelfällen übernehmen die Jobcenter oder Arbeitsagenturen die Kosten. Bitte erkundigen Sie sich VOR der Antragstellung, ob die Kosten übernommen werden.

Fragen zu den Bearbeitungszeiten und zur Bearbeitung

Fragen zu den Bearbeitungszeiten und zur Bearbeitung

Wie lange dauert die Ausstellung einer Zeugnisbewertung?

Sie erhalten Ihre Zeugnisbewertung maximal drei Monate nachdem wir Ihre kompletten Unterlagen und die Gebühr erhalten haben.

Warum dauert eine Zeugnisbewertung so (unterschiedlich) lange?

Die ZAB bearbeitet mit etwa 110 MitarbeiterInnen jährlich 27.000 Anfragen im Gutachtenbereich, 21.500 Zeugnisbewertungen sowie 32.000 telefonische Anfragen von Privatpersonen und pflegt die Datenbank "anabin".

Unsere AntragstellerInnen kommen aus über 100 Ländern. Mit jeder Änderung des weltpolitischen Geschehens nehmen die Anfragen aus einem bestimmten Land plötzlich stark zu oder ab. Dann "stauen" sich die Anträge aus diesem Land kurzfristig. Da die Ausstellung einer Zeugnisbewertung von unseren MitarbeiterInnen Spezialkenntnisse der Sprache und des Bildungssystems verlangt, können MitarbeiterInnen, die eine plötzlich stark frequentierte Region bearbeiten nicht kurzfristig durch andere Mitarbeiter unterstützt werden.

Wie läuft die Zeugnisbewertung ab?

  1. Sie informieren sich über die benötigten Unterlagen und besorgen die notwendigen Kopien.
  2. Sie öffnen das Antragsformular und füllen es aus.
  3. Sie senden das ausgefüllte Webformular ab.
  4. WICHTIG! Es öffnet sich eine neue Seite mit einem Link auf das ausgefüllte PDF.
  5. Sie klicken auf den Link. Sie drucken und speichern die PDF-Datei.
  6. Sie unterschreiben das ausgedruckte Formular.
  7. Sie senden das Formular und die vollständigen Dokumente per Post an die Adresse, die Sie auf dem Deckblatt des Antrags finden.
  8. Nach Eingang Ihres Antrags erhalten Sie den Gebührenbescheid per E-Mail.
  9. Sie überweisen die Gebühr innerhalb der angegebenen Frist. Die Bearbeitung Ihres Antrags beginnt mit Eingang der Gebühr.
  10. Der Bearbeiter prüft die Vollständigkeit Ihrer Dokumente und fordert gegebenenfalls Dokumente von Ihnen nach.
  11. Die Zeugnisbewertung wird zusammen mit Ihren Dokumenten an Sie verschickt.

Was muss ich tun, wenn ich ein nachgefordertes Dokument nicht direkt vorlegen kann?

Unsere AntragstellerInnen kommen aus allen Teilen der Welt, auch aus Kriegs- und Krisengebieten. Wir haben daher Verständnis, wenn Sie aus solchen Gründen ein Dokument nicht direkt vorlegen können. Wichtig ist:

  • Schreiben Sie uns eine E-Mail.
  • Nennen Sie uns die Gründe, warum Sie die geforderten Dokumente nicht vorlegen können.
  • Teilen Sie uns mit, wann Sie die Dokumente vorlegen können.
  • Informieren Sie uns rechtzeitig, falls Sie diesen Termin nicht einhalten können.
  • Nehmen Sie auf jeden Fall Kontakt mit uns auf, wenn Sie Dokumente gar nicht beibringen können.

Wenn wir auf die Nachforderung von Dokumenten auch nach mehrmaliger Erinnerung keine Antwort erhalten, wird Ihr Antrag vernichtet. Sie erhalten dann 70% der gezahlten Gebühr zurück.

Erhalte ich meine Dokumente zurück?

Zusammen mit der Zeugnisbewertung senden wir Ihnen auch Ihre Dokumente zurück. Wenn Sie Ihren Antrag zurückziehen, senden wir die Dokumente nicht zurück. Wenn Sie die Frist für die Zahlung / das Nachreichen von Dokumenten ohne uns zu informieren überschreiten, werden Ihr Antrag und die eingereichten Dokumente vernichtet.