Kultusminister Konferenz

 

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Deutsch-französische Freundschaft lebendig gestalten

Die Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Gabi Ohler, wird am 22. Januar 2018 in Vertretung des Präsidenten anlässlich des 55. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages durch Adenauer und de Gaulle im Jahr 1963 am jährlich stattfindenden Deutsch-Französischen Tag teilnehmen.

In diesem Rahmen veranstaltet die Französische Botschaft in Berlin unter der Mitwirkung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und in Kooperation der Spitzenorganisationen der Sozialpartner und der Kultusministerkonferenz den "Deutsch-Französischen Tag der Mobilität von Auszubildenden in Europa". Ziel der Veranstaltung ist es, eine Dynamik für einen nachhaltigen Ausbau der Mobilität von Auszubildenden sowohl zwischen Deutschland und Frankreich als auch in Europa zu erzeugen.

Die Exzellenz der beruflichen Ausbildung sowie der gelungene Übergang von Schule sowie Ausbildung in den Beruf stellen ebenfalls ein wichtiges Feld der deutsch-französischen Kooperation dar, nicht zuletzt, um dem in beiden Ländern bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dazu sollen die wichtigen Akteure der Ausbildungssysteme in Frankreich und Deutschland zusammengebracht werden, um im Sinne der gemeinsamen Erklärung des deutsch-französischen Ministerrats den Dialog zu fördern.

"Die Freundschaft zu Frankreich und die deutsch-französischen Beziehungen im Bildungsbereich stärken, die Sprache des Nachbarlandes erlernen sowie den interkulturellen Dialog fördern. Diese Ziele des Deutsch-Französischen Tages erfüllen Schulen in ganz Deutschland durch ihre Aktivitäten und Projekte. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag dazu, die deutsch-französische Freundschaft lebendig zu gestalten“, so die Vorsitzende der Amtschefskonferenz der Kultusministerkonferenz und Thüringer Staatssekretärin Gabi Ohler.

Anknüpfungspunkt hierfür bilden die Vereinbarung des deutsch-französischen Ministerrats vom 13. Juli 2017, die im Bereich Bildung und Kultur vorsehen, die Mobilität junger Menschen zu erhöhen und ihnen die dafür notwendigen Sprachkompetenzen zu vermitteln. Konkret sollen dazu die Erasmus-Programme insbesondere für Auszubildende ausgeweitet werden.

Ins Leben gerufen wurde der Deutsch-Französische Tag am 22. Januar 2003 anlässlich des 40. Jahrestages des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages (Elysée-Vertrag), in dessen Rahmen an Schulen in beiden Ländern zahlreiche Projekte den deutsch-französischen Beziehungen gewidmet werden.