Kultusminister Konferenz

 

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KMK-Präsident zu den Ergebnissen der internationalen Studie TIMSS: Mathematikunterricht grundlegend überprüfen

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Minister Prof. Rolf Wernstedt (Niedersachsen), hat die Dritte Internationale Mathematik- und Naturwissenschaftsstudie (TIMSS), die heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, als wichtige Erhebung gewertet, deren Ergebnisse in die Unterrichtspraxis eingehen sollten. Es stelle sich auch die Frage, ob die Prinzipien des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts an den deutschen Schulen noch richtig seien.
Der Bericht gibt Auskunft über den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht und das erreichte Wissens- und Fähigkeitsniveau von Schülerinnen und Schülern in ausgewählten Jahrgangsstufen im internationalen Vergleich. Die dargestellten Befunde zeigten, so der Bericht, daß die Leistungen der deutschen Schülerinnen und Schüler sowohl in Mathematik als auch in den Naturwissenschaften in einem breiten internationalen Mittelfeld liegen.
Deshalb müsse jetzt die Unterrichtspraxis in Mathematik an den deutschen Schulen, so der KMK-Präsident, im Hinblick darauf überprüft werden, ob der Wissenserwerb, der auf die reine Beherrschung der mathematischen Verfahren zielt, nicht gegenüber demjenigen Unterricht überbetont werde, der zu grundlegendem Problemlösungsverständnis führt. In einem Drei-Länder-Vergleich Deutschlands, der USA und Japans gebe die Studie wichtige Hinweise dafür, daß hier Japan den anderen Vergleichsländern in der Gestaltung des Unterrichts überlegen sei, weil der Unterricht in Mathematik Problemlösungsunterricht sei und sich durch intelligente Formen des Anwendens und Übens auszeichne.