Kultusminister Konferenz

 

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Länderübergreifendes Kooperationsprojekt "Lernstandserhebungen in der Grundschule" geht an den Start

Im Sommer 2008 werden zum ersten Mal in der Jahrgangsstufe 3 in allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland flächendeckende Lernstandserhebungen in den Fächern Deutsch und Mathematik durchgeführt. Die Kultusministerkonferenz hat im Juni 2006 die Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring beschlossen. Neben den Festlegungen zur Teilnahme an internationalen Schulleistungsstudien und zukünftigen Ländervergleichen auf der Basis der Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz sind auch Vergleichsarbeiten bzw. Lernstandserhebungen zur landesweiten Evaluation der Schulen ein zentrales Instrument dieser Gesamtstrategie. Vor diesem Hintergrund beabsichtigen die Länder ihre teilweise bereits bestehende länderübergreifende Zusammenarbeit auf dem Gebiet flächendeckender Vergleichsarbeiten zum Zwecke der Unterrichtsentwicklung zu verstärken und weiter auszubauen. Am weitesten gediehen ist dabei das Projekt für die Grundschule in der Jahrgangsstufe 3, das aufgrund vieler dort vorliegender Erfahrungen unter der Federführung von Rheinland-Pfalz und Bayern erarbeitet wurde.

"Ich freue mich, dass nur drei Monate nach Verabschiedung unserer Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring bereits das erste länderübergreifende Kooperationsprojekt zu Vergleichsarbeiten an den Start gehen kann", sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Ute Erdsiek-Rave. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin hob zudem hervor, dass ausnahmslos alle Länder an dem Kooperationsprojekt "Lernstandserhebungen in der Grundschule" teilnehmen wollen.

Unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Landau und der Ludwig-Maximilians-Universität München entwickeln die Länder zunächst Aufgaben für Vergleichsarbeiten auf der Basis der Bildungsstandards in den Fächern Deutsch und Mathematik für den Primarbereich.