Kultusminister Konferenz

 

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OECD-Projekt "Internationale Bildungsindikatoren - Regelmäßige Ermittlung von Schülerleistungen"

Beginn der Arbeiten auf nationaler Ebene

Am 25.März 1998 fand im Sekretariat der Kultusministerkonferenz unter Leitung von Staatsrat Hermann Lange (Hamburg) eine Präsentation des deutschen Projektbeitrages zum OECD-Projekt "Internationale Bildungsindikatoren - Regelmäßige Ermittlung von Schülerleistungen" statt.

Für den von der KMK beauftragten nationalen Projektmanager - ein Konsortium wissenschaftlicher Institute, das vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin geführt wird - stellte Prof. Dr. Jürgen Baumert (Berlin) dieses Projekt Vertretern der Kultusministerkonferenz, des Bundesbildungsministeriums, der OECD sowie Vertretern anderer deutschsprachiger Staaten (Österreich, Schweiz, Luxemburg), die im OECD-Projekt beteiligt sind, vor.

Nachdem die Kultusministerkonferenz im April 1997 der Beteiligung der Länder an den von der OECD vorgesehenen Leistungsvergleichen zugestimmt hat, hat sie für den nationalen Bereich des Projektes auf dem Wege einer öffentlichen Ausschreibung einen Manager gesucht und aus den Bewerbern im Februar 1998 nach Abstimmung mit dem Bundesbildungsminister das vom Max-Planck-Institut geführte Konsortium mit der Aufgabe betraut. Es wird in enger Zusammenarbeit mit dem internationalen Projektmanager - einer von der OECD benannten Institutsgruppe aus Australien, den Niederlanden und Belgien -, anderen internationalen Expertengruppen sowie mit den zuständigen Gremien der KMK und der einzelnen Länder seinen Auftrag wahrnehmen.

Ergänzt durch einen Bericht des Vertreters der OECD zum internationalen Gesamtprojekt stellten die teilnehmenden Vertreter der anderen deutschsprachigen Staaten aus Österreich, der Schweiz und aus Luxemburg ihre nationalen Projektbeiträge vor.

Aufgabe des nationalen Projektmanagers ist es, im Rahmen der OECD-Erhebungen entsprechende Untersuchungen in und für die Bundesrepublik Deutschland durchzuführen und Indikatoren über Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten von Schülerinnen und Schülern über einen festgelegten Zeitraum zur Verfügung zu stellen. Das Erhebungsprogramm soll so angelegt sein, daß neben einem curricularen Kern auch bereichsübergreifende Basiskompetenzen ermittelt werden. So sollen insbesondere auch in den Bereichen Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften verläßliche und national repräsentative Daten erfaßt werden.