Kultusminister Konferenz

 

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"Schulaustausch stärkt das interkulturelle Verständnis und die eigene Persönlichkeit"

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Löhrmann eröffnet in Düsseldorf die erste Regionalkonferenz der Initiative "Austausch macht Schule".

Schulministerin Sylvia Löhrmann eröffnet die NRW-Regionalkonferenz "Austausch macht Schule" © MSW NRW / Benjamin Verhoeven

Zum Start der Konferenz im Schulministerium betonte die Ministerin vor rund 100 Gästen aus dem schulischen und außerschulischen Bereich: "Die Antworten auf die aktuelle Situation in der Welt heißen Offenheit, Toleranz und Begegnung. Internationaler Austausch im Schul- und Jugendbereich leistet dazu einen wichtigen Beitrag, weil er Räume für Begegnungen und Verständnis für kulturelle Verschiedenheit schafft. Mein Wunsch als Schulministerin ist es, dass noch mehr Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an internationalen Austauschen ermöglicht wird."

Unter dem Motto "Jeder Schülerin/jedem Schüler die Möglichkeit geben, an internationalem Austausch teilzunehmen" fand ein reger Austausch von Schulleitungen und Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, deren Eltern sowie Akteuren der außerschulischen Jugendarbeit statt. Insgesamt nahmen 15 Schulen aus ganz Nordrhein-Westfalen teil, die fast alle durch ein vierköpfiges Team vertreten waren, um das Thema "Internationaler Austausch" aus den unterschiedlichsten Perspektiven zu beleuchten. In Workshops diskutierten die Beteiligten Ideen und Wege zu gelingendem Austausch.

Vertreten waren auch die Robert Bosch Stiftung und die Stiftung Mercator als Förderer der Initiative "Austausch macht Schule". Professor Rogall, Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung, erläuterte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung von internationalem Austausch während der Schulzeit: "Eine Auslandserfahrung fördert globales Verantwortungsbewusstsein, Wertschätzung von Vielfalt und aktive Bürgerschaft. Darum ist es uns ein großes Anliegen, möglichst allen Jugendlichen ein solches Lernfeld zu eröffnen. Und wo, wenn nicht in der Schule, haben wir die Möglichkeit, sie zu erreichen?"

Der PAD unterstützt den internationalen Austausch im Schulbereich durch vielfältige Förderprogramme für Schüler/-innen und Lehrkräfte, Schulverwaltungen und Einrichtungen der Lehrerbildung. "Internationaler Austausch bietet Chancen für eine Erziehung zu Demokratie und Toleranz, zur Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern und zur Weiterentwicklung von Schulen insgesamt. Daneben leistet er unbestreitbar einen Beitrag dazu, dass Schülerinnen und Schüler fremdsprachliche Kompetenzen entwickeln", so Gernot Stiwitz, der Leiter des PAD.

Die erste regionale Veranstaltung der Initiative "Austausch macht Schule" wurde gemeinsam vom Schulministerium und dem Koordinierungsbüro der Initiative "Austausch macht Schule" organisiert. In der Initiative engagieren sich die Fach- und Förderstellen der internationalen Jugendarbeit, der PAD sowie weitere Unterstützer aus dem Schulbereich – so auch das Schulministerium. Ziel der Initiative ist eine Stärkung des internationalen Schüler- und Jugendaustausches in der schulischen Bildung.

Initiative "Austausch macht Schule"