Kultusminister Konferenz

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Bund-Länder-Initiative „Schule macht stark“

Bestmögliche Lern- und Bildungserfolge, die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und die Erziehung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen jungen Menschen sind für Schülerinnen und Schüler wesentliche Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Die gemeinsame Initiative „Schule macht stark“ zur Unterstützung von Schulen in sozial schwierigen Lagen (Beschluss der KMK und des BMBF vom 23.10.2019) soll die Bildungschancen benachteiligter Schülerinnen und Schüler verbessern und somit einen weiteren Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit in Deutschland leisten.

In sozial schwierigen Lagen lokalisierte Schulen weisen oftmals einen hohen Anteil an sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern auf. Die Anhäufung von Problemlagen an diesen Schulen belastet nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern erzeugt komplexe Herausforderungen für das gesamte schulische Klima. Gleichzeitig ist der Einfluss gerade dieser Schulen auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler besonders groß.

Die gemeinsame Initiative von Bund und Länder schließt an bereits bestehende Maßnahmen der Länder an, vertieft und optimiert diese und gibt über praxisnahe Forschung Hinweise auf weitere Entwicklungsbedarfe. Neu und weiterentwickelte und formativ als praxistauglich evaluierte Strategien und Konzepte werden an weitere Schulen transferiert.

Bei der Auswahl der an der Initiative teilnehmenden Schulen wurden sozialräumliche Daten, schulaufsichtliche Bewertungen und schulische Daten zugrunde gelegt. Dabei wurde auf eine ausgewogene Teilnahme der Schularten (Primar-/Sekundarstufe) geachtet. Die Länder legten bei der Auswahl der Schulen ein besonderes Augenmerk auf die Bereitschaft/Freiwilligkeit der Schulen zur Teilnahme.

Für die gemeinsame Initiative zur Unterstützung von Schülerinnen und Schüler in sozial schwierigen Lagen mit einer Laufzeit von zehn Jahren stellen Bund und Länder zu gleichen Teilen insgesamt 125 Millionen Euro zur Verfügung. Sie ist am 1. Januar 2021 an den Start gegangen, die Umsetzung in den Schulen wird zu Schuljahresbeginn 2021/2022 erfolgen.

Die Initiative wird in zwei Phasen umgesetzt. Die erste Phase (2021-2025) beinhaltet drei Arbeitsschwerpunkte: Schul- und Unterrichtsentwicklung, Vernetzung von Schulen mit ihrem sozialräumlichen Umfeld und Vernetzung der Schulen miteinander. Die 2. Phase (2026-2030) dient dem Transfer an weitere Schulen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.